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Visionen & Philosophie

„Dem Holz gehört die Zukunft!“

Schon mein Vater lehrte mich in der Zeit meiner Kindheit und Jugend im Bregenzerwald, nachhaltig mit der Natur umzugehen – und dem Wald nur soviel zu entnehmen, wie unbedingt notwendig war. Dabei sind alle Wachstumsphasen des Holzes im Wald wichtig.

Dieser so genannte Plänterwald verfügt über Bäume verschiedener Altersstufen, die neben- bzw. durcheinander wachsen. Je nach Bedarf werden ausgewählte Bäume zu unterschiedlichen Zeiten einzeln gefällt („gepläntert“). Das Holz, das in diesem natürlichen Verbund behutsam herangereift ist, zeichnet sich durch besondere Eigenschaften aus.

Ein Baum für ein Bauwerk stammt am besten aus dem Ort, an dem das Haus errichtet wird. Denn das Holz ist mit der Witterung und dem Klima dieses Orts dann bereits vertraut, er konnte sich sein ganzes Leben daran anpassen. Häuser und Bauteile, die aus solchem Holz entstanden sind, sind besonders widerstandsfähig und langlebig.

Am liebsten würde ich in Zukunft Häuser gänzlich ohne Leim und Metall bauen – viele Beispiele zeigen bereits erfolgreich, dass das möglich ist. Selbst größere Bauwerke über mehrere Etagen sind bereits auf diese Weise entstanden.